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Energieberatung
Guter Rat ist nicht teuer: Damit Sie wissen, wie Sie wertvolle Energie einsparen können, informieren und beraten wir Sie umfassend - zum Nulltarif.
Heizen mit Erdgas
Viele Kunden schätzen falsch ein, wie sich ihr Energieverbrauch zusammensetzt. Das hat eine Umfrage der Zeitschrift BauIdee ergeben. Entsprechend gehen Energiesparmaßnahmen oftmals in die falsche Richtung. Bei der Heizung und Warmwasserbereitung, die zusammen etwa 90 Prozent des Energiebedarfs im Haushalt ausmachen, ist das Einsparpotential besonders hoch. Hier favorisieren die meisten Befragten mit Abstand eine Heizung mit Brennwerttechnik.
Durch Wärmegewinn aus Abgas erreichen Brennwertheizungen, die in den meisten Fällen mit Erdgas beheizt werden, höhere Nutzungsgrade als herkömmliche Niedertemperaturkessel. Besonders wirtschaftlich arbeiten Gas-Brennwertgeräte in Kombination mit einem indirekt beheizten Warmwasserspeicher.
Die Vorzüge einer Gas-Brennwertheizung liegen in ihrer Sparsamkeit und Umweltverträglichkeit. Entsprechende Geräte entziehen dem Abgas Wärme und führen sie dem Heizkreislauf zu. Auf diese Weise lassen sich gegenüber alten Heizanlagen bis zu 50 Prozent Energie einsparen, gegenüber Niedertemperaturheizungen ohne Brennwertnutzung etwa 15 Prozent.
Kochen mit Erdgas
Was Profi-Köche lieben, wird in Millionen Haushalten eingesetzt: der Gasherd. Auf dem deutschen Markt wird eine Vielzahl unterschiedlicher Geräte angeboten. Neben Gas-Standherden werden mittlerweile auch von den Geräteherstellern gasbeheizte Unterbau- und Einbauherde in den üblichen Normmaßen angeboten, die problemlos in eine Einbauküche integriert werden können.
Bei der Kaufentscheidung kommt neben der Auswahl eines geeigneten Herdes auch dem Wirtschaftlichkeitsaspekt eine nicht unerhebliche Bedeutung zu. Grundsätzlich gilt: Wer mit Erdgas kocht, spart Strom und entlastet auch sein Portemonnaie.
Die Vorzüge des Gasherdes liegen auf der Hand:
- Wärme ist direkt verfügbar
Die Erdgaswärme steht sofort nach dem Zünden der Flamme voll zur Verfügung. Es gibt keine langen Wartezeiten, bis die gewünschte Hitze erreicht ist.
- Kochen mit Fingerspitzengefühl
Die Gasflamme und damit die Wärmeabgabe lässt sich stufenlos regulieren und dem Kochvorgang anpassen. Die Wärmezufuhr kann ohne Verzögerung reduziert oder erhöht werden. Auf höchster Stufe wird schnell angebraten, aufgekocht, angedünstet. Danach kann die Wärmezufuhr auf das notwendige Maß gedrosselt werden.
- Schonende Nahrungsmittelzubereitung
Die Nahrungsmittelzubereitung mit Erdgas spart nicht nur Zeit, sondern erleichtert auch das Kochen nach den Erkenntnissen der Ernährungswissenschaft. Denn Fleisch und Gemüse sollen möglichst rasch und schonend im eigenen Saft garen. So bleiben Vitamine und Geschmacksstoffe erhalten.
- Keine Restwärme
Erdgas-Kochgeräte reagieren spontan. Sie liefern nicht nur sofort die volle Wärmeleistung, sondern geben nach dem Abstellen auch keine Restwärme mehr ab. Das spart Energie, erleichtert aber auch die Arbeit. Der Garvorgang wird genau dann unterbrochen, wenn die gewünschte Beschaffenheit erreicht ist. Es gibt kein unerwünschtes Nachgaren. Heiße Töpfe können über dem Brenner stehen bleiben und müssen nicht abgerückt werden.
- Gewohnte Sicherheit und Zuverlässigkeit
Hierfür stehen bei Gasherden das CE-Prüf- und DVGW-Qualitätszeichen.
Beim Spülen und Waschen sparen
Ihre Haushaltskasse wird weniger mit Energiekosten belastet, wenn Sie Waschmaschine und Spülautomat mit Warmwasseranschluss nutzen. Dabei wird diesen Geräten direkt Warmwasser aus dem Speicher des Erdgas-Systems zugeführt. Das spart Energie, Geld und sogar Zeit.
Jede Spülmaschine lässt sich an die Warmwasserleitung (bis 60°C) anschließen. Der Unterschied: Beim üblichen Kaltwasseranschluss wird der Reinigungs- und Klarspülvorgang aufgeheizt, der Zwischenspülgang wird kalt durchgeführt. Dabei geht die Wärmeenergie, die Maschine und Geschirr speichern, verloren. Beim Warmwasseranschluss hingegen laufen alle Spülgänge mit Warmwasser. Das vermeidet Wärmeverluste und reinigt Ihr Geschirr schonender, denn der Temperaturverlauf des Wassers ist gleichmäßiger.
Weil das Wasser fürs Spülen schon vorgewärmt in den Geschirrspüler fließt, verkürzt sich zum Beispiel im Spülprogramm mit 55°C die Laufzeit um etwa 25 Prozent. Die Kosteneinsparung macht rund ein Drittel aus.
Erdgas erwärmt das Wasser besonders preiswert, was den Anschluss an die Warmwasserleitung bei kurzen Leitungswegen auch wirtschaftlich interessant macht. Wird in einem 4-Personen-Haushalt der Geschirrspüler zentral mit Warmwasser versorgt, so werden bei 250 Spülvorgängen pro Jahr rund ein Drittel an Energiekosten und rund ein Viertel an CO²-Emissionen gegenüber einem Kaltwasseranschluss gespart.
Auch Waschmaschinen können an die Erdgas-Warmwasserbereitung angeschlossen werden. Dazu gehören alle Geräte, die mit einem Kalt- und einem Warmwasseranschluss ausgerüstet sind. Die Gesamtlaufzeit des Waschprogramms für Buntwäsche bei 60°C verkürzt sich bei einem Warmwasseranschluss um rund zehn Prozent. Die Kosteneinsparung liegt bei 200 Waschvorgängen im Jahr bei einem 4-Personen-Haushalt bei rund 35 Prozent. Die Einsparung an CO²-Emissionen beträgt rund 25 Prozent.
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